Rassestandard


Labrador Retriever
 

Datenblatt


FCI - Standard Nr. 122

Ursprung: Großbritannien

Verwendung: Apportierhund

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS

Es wird allgemein angenommen, dass der Labrador Retriever von der Kűste Neufundland’s abstammt, wo Fischer gesehen wurden, die einen ähnlich aussehenden Hund zum apportieren der Fische benutzten. Ein vorzűglicher Wasserhund, dessen Veranlagung durch sein wasserabweisendes Haar und seine einzigartige Rute, welche von otterähnlicher Form ist, betont wird.

Im Vergleich ist der Labrador keine sehr alte Rasse; sein Rasseclub wurde in 1916 gegrűndet und der Gelbe Labrador Retriever Club wurde im Jahr 1925 gegrűndet. Der frűhe Ruhm des Labrador’s stammt von den Arbeitsprűfungen, welche ursprűnglich im späten 18. Jahrhundert von Col. Peter Hawker und dem Earl von Malmesbury in dem Land eingefűhrt wurden. Ein Hund mit dem Namen Malmesbury Tramp, wurde von Lorna, Countess Howe, als einer der Grundstőcke des modernen Labradors beschrieben.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD

Kräftig gebaut, kurz in der Lendenpartie, sehr rege, (welches űbermässiges Gewicht oder Substanz aussschliesst); breiter Oberkopf; breit und tief in Brust und Rippenkorb; breit und stark in Lende und Hinterhand.

VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN)

Ausgeglichen, sehr aufgeweckt. Vorzügliche Nase, weiches Maul; begeisternde Wasserfreudigkeit. Anpassungsfähiger, hingebungsvoller Begleiter. Intelligent, eifrig und willig, mit grossem Bedürfnis seinem Besitzer Freude zu bereiten. Von freundlichem Naturell, mit keinerlei Anzeichen von Aggressivität oder deutlicher Scheue.

OBERKOPF

Schädel: Breit, gut modelliert ohne fleischige Backen.

Stop: Deutlich ausgeprägt.

GESICHTSSCHÄDEL

Nasenschwamm: Breit, gut ausgebildete Nasenlöcher. Fang: Kraftvoll, nicht spitz.

Kiefer / Zähne: Kiefer von mittlerer Länge; Kiefer und Zähne kräftig mit einem perfekten, regelmässigen und vollständigen Scherengebiss, wobei die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen.

Augen : Mittelgross, dabei Intelligenz und gutes Wesen zeigend, braun oder haselnussfarben.

Ohren : Nicht groß oder schwer, dicht am Kopf anliegend, hoch und ziemlich weit hinten angesetzt.

HALS

Trocken, stark, kraftvoll, in gut gelagerte Schultern übergehend.

KÖRPER

Obere Profillinie : Obere Linie gerade.

Lendenpartie : Breit, kurz und kräftig.

Brust : Von guter Breite und Tiefe, stark gewölbter, fassfőrmiger Rippenkorb dieser Eindruck darf nicht durch űbermässiges Gewicht erreicht werden.

RUTE

Kennzeichnendes Merkmal, sehr dick am Ansatz, sich allmählich zur Rutenspitze verjüngend, mittellang, ohne Befederung, jedoch rundherum stark mit kurzem, dickem und dichtem Fell bedeckt, damit in der Erscheinung « rund », dies wird mit « Otterschwanz » umschrieben. Kann fröhlich, sollte jedoch nicht gebogen über dem Rücken getragen werden.

GLIEDMASSEN

VORDERHAND

Allgemeines: Vorderläufe vom Ellenbogen bis zum Boden gerade, sowohl von vorne als auch von der Seite betrachtet.

Schultern : Schulterblätter lang, schrägliegend.

Unterarm: Vorderläufe von guter Knochenstärke und gerade.

Vorderpfoten: Rund, kompakt; gut aufgeknőchelt und mit gut ausgebildeten Ballen.

HINTERHAND

Allgemeines: Gut ausgebildete Hinterhand, zur Rute hin nicht abfallend.

Knie: Gut gewinkelt.

Sprunggelenke: Hacken tiefstehend. Kuhhessigkeit im höchsten Maße unerwünscht.

Hinterpfoten: Rund, kompakt, gut aufgeknőchelt und mit gut ausgebildeten Ballen.

GANGWERK

Frei, raumgreifend, dabei in Vor- und Hinterhand gerade und parallel.

HAARKLEID

Haar: Kennzeichnendes Merkmal, kurz, dicht, nicht wellig, ohne Befederung, fühlt sich ziemlich hart an; wetterbeständige Unterwolle.

Farbe : Einfarbig schwarz, gelb oder leber/schokoladenbraun. Gelb reicht von hellcreme bis fuchsrot. Ein kleiner weisser Brustfleck ist statthaft.

GRÖSSE

Ideale Widerristhöhe:

Rüden 56-57 cm
Hündinnen 54-56 cm